KICKBOXER
KICKBOXDISZIPLIEN

SemikontaktkickboxenLeichtkontaktkickboxenVollkontaktkickboxenFreie Formen
1. Semikontaktkickboxen:
Bei dieser Wettkampfart kommt es darauf an, den Gegner mit Hand- und Fußtechniken mit
leichtem Kontakt zu treffen. Der Kampf wird durch den Kampfflächenleiter nach jedem er-
kannten Treffer unterbrochen und die Wertung vergeben.

Wertung: Jede saubere, kraftvolle und gut kontrollierte Technik, die ein erlaubtes Ziel mit
leichtem Kontakt trifft, wird nach Schwierigkeitsgrad folgendermaßen bewertet:
1 Punkt für Handtechniken aller Art zum Körper,
1 Punkt für Fußtechniken aller Art zum Körper,
1 Punkt für ausgezeichnete Fußfeger,
2 Punkte für Fußtechniken aller Art zum Kopf,
2 Punkte für Fußfeger mit sofortiger Folgetechnik,
2 Punkte für gesprungene Fußtechniken zum Körper,
3 Punkte für gesprungene Fußtechniken aller Art zum Kopf.
Nach jedem erkannten Treffer wird gestoppt und die Bewertung bekanntgegeben. Sieger ist, wer
die meisten Punkte erzielt hat. Zu harte Treffer oder unsportliches Verhalten werden mit Minus-
punkten oder Disqualifikation geahndet.

Kampffläche: Die Wettkämpfe werden in der Regel auf Hallenboden ausgetragen. Die Wett-
kampffläche ist ein Quadrat von 6 x 6 Metern.

Kampfzeit: Bei Turnieren erstreckt sie sich auf 2 Runden á 2 Minuten pro Kampf. Auf Welt-
und Europameisterschaften wird seit 1999 – 3 Runden á 2 Minuten gekämpft. Die Zeit darf nur
unterbrochen werden bei Verletzungen oder wenn die Sicherheitsausrüstung nicht in Ordnung
ist.

2. Leichtkontaktkickboxen

Es handelt sich in der vollen Bedeutung des Wortes um absoluten Leichtkontakt, d.h. saubere
und gut kontrollierte Techniken, die explosiv und kraftvoll mit leichtem Kontakt treffen müssen.
Es werden Rundenergebnisse gewertet, bei denen korrekte Treffer addiert werden. Zu harte
Treffer oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet.

Wertung: Gewertet werden leichte Treffer zum Kopf oder Körper sowie Feger mit Folgetech-
niken. Ähnlich wie im Vollkontaktkickboxen wird auch das taktische Verhalten und der sport-
liche Gesamteindruck bewertet.

Kampffläche: Die Wettkampffläche ist ein Quadrat von 6 x 6 Metern. Die Fläche sollte mög-
lichst aus einem Boxring bestehen.

Kampfzeit: Beträgt pro Runde 2 Minuten, die Pausen betragen 1 Minute. Bei Turnieren sollen
jeweils 2 Runden, bei Mannschaftsbegegnungen 3 Runden und bei Einzel-Titelkämpfen 5 Run-
den angesetzt werden. Auf Welt- und Europameisterschaften wird seit 1999 – 3 Runden á 2
Minuten gekämpft.

3. Vollkontaktkickboxen:

Es gilt den Gegner mit sauberen Hand- und Fußtechniken zu treffen. Es werden Rundener-
gebnisse gewertet, bei denen korrekte Treffer addiert werden. Verstöße gegen das Regel-
werk oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet.

Wertungen: Jede Runde wird nach wirkungsvollen Treffern, nach der Effektivität der Angriffe
und der Verteidigung, nach der Kombinationsfähigkeit und dem taktischen Verhalten sowie
nach dem sportlichen Gesamteindruck bewertet.

Kampffläche: Die Wettkampffläche muß aus einem Boxring bestehen. Die Größe der
Kampffläche sollte möglichst 6 x 6 Meter betragen. Nur bei Anfänger- Turnieren darf auch
auf eine Matte ausgewichen werden.

Kampfzeit: Beträgt pro Runde 2 Minuten, die Pausen betragen 1 Minute. Bei Turnieren sol-
len jeweils 3 Runden, bei Mannschaftsbegegnungen 3 Runden und bei Einzel-Titelkämpfen
5 Runden angesetzt werden.

4. Freie Formen:

Ist vergleichbar mit Bodenturnen, Gymnastik oder Eiskunstlaufen, bei dem Kickboxtechniken
nach freier Wahl aneinandergefügt und mit oder ohne Musik vorgetragen werden. Bewertet
wird der Vortrag durch mehrere Punktrichter nach sportlichem Können, Ausstrahlung und
Gesamteindruck.
           




Startseite | Kontakt

© 2000 bekolo